Auch, wenn ich hier in diesem Blog momentan nicht so viel schreibe, der Texte-Adventkalender wird täglich aktualisiert. Heute war das 12. Türchen dran, somit haben wir Halbzeit, und dazu auch noch Wochenmitte.
Und sonst so? - Philipp hat weitere Therapie-Einheiten mit Physiotherapie und Krankengymnastik, die nächsten Wochen immer Dienstags und Donnerstags, wobei er für morgen einen Ersatztermin braucht, denn morgen sind wir bei einer Weihnachtsfeier eingeladen, darauf haben wir uns schon seit Tagen gefreut, und als wir die Einladung bekommen haben, hatte er den Therapieplan noch nicht. Apropos Weihnachtsfeiern, am Samstag ist auch die Weihnachtsfeier vom Blindenverband. Diesmal im Gemeindezentrum Waidmannsdorf, ganz in der Nähe von uns. Waidmannsdorf ist ein Bezirk hier in Klagenfurt, und was ich weiß sogar der größte Bezirk überhaupt in dieser Stadt.
Ich müsste heute noch zum Arzt. Mein rechtes Auge tut weh und juckt. Wohl eine Augenentzündung oder so. Vom Gefühl her ist nur das Augenlid betroffen, aber Philipp hat gestern am Abend auch eine Rötung am Augapfel gesehen. Ich will/muss das abklären.
Den Katzen geht es gut. Sie genießen die Wärme, liegen gerne vor dem Ofen, bzw. Heizkörper und erfreuen sich bester Gesundheit.
Ansonsten läuft alles wie gewohnt. Somit komme ich erstmal wieder zum Ende.
Achtung! Dieser Blog ist umgezogen. Weiter geht es unter: http://jacquelineslebenstagebuch.home.blog und nähere Infos gibt es unter: https://jacqueline-lebenstagebuch.blogspot.com/2019/06/blogspot-adieu-ich-ziehe-um.html
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Mittwoch, 12. Dezember 2018
Sonntag, 9. Dezember 2018
Adventräucherung und Drachen
Heute haben mich die Elementarwesen des Feuers, die Drachen zu einem Gedicht inspiriert.
Philipp entzündete ein Stück Räucherkohle in der Schale, gab Weihrauch darauf, und ging dann wieder so wie üblich durch die Wohnung, sodass sich der Weihrauchduft angenehm und reinigend überall ausbreiten konnte. Als er gerade bei mir im Zimmer war, hörte ich ein sanftes Geräusch, es klang wie ein sanfter Hauch... schwer in Worte zu fassen. Ich fragte: „Was war das?“ Philipp meinte, das Geräusch kam aus der Räucherschale. Und dann kam es mir in den Sinn, es war der Atem der Drachen! So heißt auch das Gedicht, welches ich wohl auch noch nachträglich vertonen werde, um zu verdeutlichen, wie sich das anhörte. Aber hier schon mal die Textversion: Atem der Drachen.
Philipp entzündete ein Stück Räucherkohle in der Schale, gab Weihrauch darauf, und ging dann wieder so wie üblich durch die Wohnung, sodass sich der Weihrauchduft angenehm und reinigend überall ausbreiten konnte. Als er gerade bei mir im Zimmer war, hörte ich ein sanftes Geräusch, es klang wie ein sanfter Hauch... schwer in Worte zu fassen. Ich fragte: „Was war das?“ Philipp meinte, das Geräusch kam aus der Räucherschale. Und dann kam es mir in den Sinn, es war der Atem der Drachen! So heißt auch das Gedicht, welches ich wohl auch noch nachträglich vertonen werde, um zu verdeutlichen, wie sich das anhörte. Aber hier schon mal die Textversion: Atem der Drachen.
Kalte Füße, aber Wärme im Herzen...
Gestern Abend waren Philipp und ich in einer Gospelmesse. Die wunderbare Sängerin Sandra Pires war in Klagenfurt. Sie hat so eine schöne, warme Stimme, und eine tolle Ausstrahlung. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, obwohl wir normalerweise keine Kirchengänger sind. Eigentlich war es eine Open Air Gospelmesse, also vor der Kirche. Die Messe war schön und Herzerwärmend. Sie sang teilweise Gospel, aber auch der Zeit entsprechend auch weihnachtliche Stücke. Es waren viele Menschen, und wir alle waren eingeladen, mit zu singen. Besonders berührt hat mich das Lied „Gold von den Sternen“. Ich habe das Lied auf Youtube gefunden:
Nach der Messe hatten wir zwar kalte Füße, aber dafür Wärme im Herzen. Bei der inneren Wärme war es halb so schlimm, dass der Körper nach einer Stunde Stehzeit etwas durchgefroren war.
Nach der Messe hatten wir zwar kalte Füße, aber dafür Wärme im Herzen. Bei der inneren Wärme war es halb so schlimm, dass der Körper nach einer Stunde Stehzeit etwas durchgefroren war.
Samstag, 8. Dezember 2018
Eine Himmlische Eingebung...
Ein neues Gedicht, eine himmlische Eingebung, heute am Marienfeiertag. Maria, Botschafterin des Herzens.
Freitag, 7. Dezember 2018
Geräuschkulisse
Heute ließ es sich nicht vermeiden, wir mussten in die Stadt fahren. Aber oh welch ein Graus!!! So viele Menschen, und dann noch die Geräuschkulisse! Vom Weihnachtsmarkt kam diesmal alles andere als einladende Musik herüber, erinnerte mehr an Party, als an besinnliche Adventzeit. Im Einkaufszentrum kein Weiterkommen, so viele Menschen, die sich dem Konsumwahn hingeben, und vor lauter Waren betrachten keine Augen mehr für das Umfeld haben. Hier wird gerempelt, dort wird gedrängelt, also hoffnungslos überfüllt, laut und hektisch alles. Mit Ironie meinte ich, extra laut, nachdem wir das Gefühlte hundertste Mal angerempelt wurden: „Ich wusste gar nicht, dass Sehende Menschen auch blind sein können.“ ;-)
Unsere Devise war, so schnell wie möglich wieder raus aus dem Trubel. Ein Straßenmusikant spielte auf seinem Akkordion „Viva espana“, anstatt einem, der Zeit angepassten Stück. Ich war froh, als wir endlich unsere benötigten Dinge besorgt hatten, und die Stadt, mit ihrem Konsumwahn und der schrillen, hektischen Geräuschkulisse verlassen konnten.
Daheim angekommen, musste ich mich erstmal wieder innerlich etwas sammeln. Das schriftliche Notieren des Erlebten ist mir dabei eine große Hilfe. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, z.B staune ich im negativen Sinne darüber, wie oberflächlich und abgestumpft ganz viele Menschen sind, denn was wir heute in der Stadt erlebt haben, hat nichts mit Advent oder gar Weihnachten zu tun.
Selbst morgen, an Maria Empfängnis, in Österreich eigentlich ein Feiertag, können sich die Menschen dem hektischen Treiben und dem Konsumwahn hingeben. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!
Unsere Devise war, so schnell wie möglich wieder raus aus dem Trubel. Ein Straßenmusikant spielte auf seinem Akkordion „Viva espana“, anstatt einem, der Zeit angepassten Stück. Ich war froh, als wir endlich unsere benötigten Dinge besorgt hatten, und die Stadt, mit ihrem Konsumwahn und der schrillen, hektischen Geräuschkulisse verlassen konnten.
Daheim angekommen, musste ich mich erstmal wieder innerlich etwas sammeln. Das schriftliche Notieren des Erlebten ist mir dabei eine große Hilfe. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, z.B staune ich im negativen Sinne darüber, wie oberflächlich und abgestumpft ganz viele Menschen sind, denn was wir heute in der Stadt erlebt haben, hat nichts mit Advent oder gar Weihnachten zu tun.
Selbst morgen, an Maria Empfängnis, in Österreich eigentlich ein Feiertag, können sich die Menschen dem hektischen Treiben und dem Konsumwahn hingeben. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!
Dienstag, 4. Dezember 2018
Ohrenschmaus
So, seit etwa einer Stunde sind wir wieder zu Hause. Wir sind mit dem Taxi heimgefahren.
Es ist immer wieder Wahnsinn. Zuerst freut man sich lange auf etwas, dann ist der Abend, das Ereignis da, und nach eineinviertelstunden ist es wieder vorbei. Aber es war, wie Philipp so schön sagte, ein Ohrenschmaus. 3 Schauspieler, und eine Schauspielerin, ... äh, bzw. Hörspieler/Hörspielerin, haben „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, von Jule Werne als spannendes Hörspiel interpretiert. Es war einzigartig. Jeder, der dies nicht erleben konnte, hat etwas versäumt. Es war stockdunkel, aber keinesfalls einschläfernd, weil sehr spannend aufbereitet. Wer das Buch von Jule Werne kennt, kennt auch den Inhalt. Ich will demnächst mich erkundigen, ob es das Buch als Hörbuch gibt, denn die Langfassung würde mich interessieren. Das Theaterstück war ja eine Zusammenfassung.
Ja, es war ein sehr gelungener Abend.
Es ist immer wieder Wahnsinn. Zuerst freut man sich lange auf etwas, dann ist der Abend, das Ereignis da, und nach eineinviertelstunden ist es wieder vorbei. Aber es war, wie Philipp so schön sagte, ein Ohrenschmaus. 3 Schauspieler, und eine Schauspielerin, ... äh, bzw. Hörspieler/Hörspielerin, haben „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, von Jule Werne als spannendes Hörspiel interpretiert. Es war einzigartig. Jeder, der dies nicht erleben konnte, hat etwas versäumt. Es war stockdunkel, aber keinesfalls einschläfernd, weil sehr spannend aufbereitet. Wer das Buch von Jule Werne kennt, kennt auch den Inhalt. Ich will demnächst mich erkundigen, ob es das Buch als Hörbuch gibt, denn die Langfassung würde mich interessieren. Das Theaterstück war ja eine Zusammenfassung.
Ja, es war ein sehr gelungener Abend.
Ausverkauft!!!
Ich schrieb ja gestern vom Theater ohne Licht. Heute erfuhr ich, dass die Veranstaltung ausverkauft ist, es gibt keine Karten mehr. Wow! Wir sind schon sehr gespannt, auf heute Abend.
Montag, 3. Dezember 2018
Der Rote Fleck
Als Philipp nach Hause kam, und das Katzenfutter, welches er nach der Arbeit noch besorgt hatte, in die Küche trug, sah er einen roten Fleck auf der Küchenarbeitsplatte. Sofort fragte er mich besorgt, ob ich mir weh getan hätte. Ich verneinte, meinte aber, dass ich Saft getrunken habe, und da dürfte beim Eingießen ein Bisschen was daneben gegangen sein, was ich in dem Moment, wo ich mir den Saft eingeschenkt habe, nicht bemerkte. Philipp war sogleich beruhigt und meinte: „Ach ja, der Saft ist rot.“
Ja, so können Nahrungsmittel täuschen. Da fällt mir die Halloweengeschichte ein, die ich heuer geschrieben habe. Link: Der Kleine Vampir und das falsche Blut - eine Halloweengeschichte
Ja, so können Nahrungsmittel täuschen. Da fällt mir die Halloweengeschichte ein, die ich heuer geschrieben habe. Link: Der Kleine Vampir und das falsche Blut - eine Halloweengeschichte
Theater ohne Licht
Morgen findet bei uns in Klagenfurt ein Audiamo live Hörspiel statt, unter dem Motto „Theater ohne Licht“.
Beschreibung:
Der Blindenverband Kärnten lädt zur Premiere von „Theater ohne Licht“ - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Ein AUDIAMOLive Hörspiel nach der Romanvorlage von Jules Verne. Das Publikum und die Schauspieler sind in völliger Dunkelheit im Volxhaus Klagenfurt. Musik, Geräusche und andere Effekte bescheren Kopfkino vom Feinsten. Ein unvergesslicher Abend für einen guten Zweck! Alle Einnahmen kommen Blinden in Kärnten zugute!
Zum Inhalt:
Der schrullige Professor Lidenbrock findet in einem Buch eine verschlüsselte Nachricht, die den Weg zum Mittelpunkt der Erde beschreibt. Zusammen mit seinen Reisegefährten macht sich der Professor auf, um im Erdinneren sagenhafte Welten zu entdecken.
Quelle
Philipp und ich, wir werden morgen Abend auch dabei sein.
Ach ja, wer Audiamo nicht kennt: Audiamo ist ein Shop für Hörbücher und Hörspiele. Website
Beschreibung:
Der Blindenverband Kärnten lädt zur Premiere von „Theater ohne Licht“ - Die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Ein AUDIAMOLive Hörspiel nach der Romanvorlage von Jules Verne. Das Publikum und die Schauspieler sind in völliger Dunkelheit im Volxhaus Klagenfurt. Musik, Geräusche und andere Effekte bescheren Kopfkino vom Feinsten. Ein unvergesslicher Abend für einen guten Zweck! Alle Einnahmen kommen Blinden in Kärnten zugute!
Zum Inhalt:
Der schrullige Professor Lidenbrock findet in einem Buch eine verschlüsselte Nachricht, die den Weg zum Mittelpunkt der Erde beschreibt. Zusammen mit seinen Reisegefährten macht sich der Professor auf, um im Erdinneren sagenhafte Welten zu entdecken.
Quelle
Philipp und ich, wir werden morgen Abend auch dabei sein.
Ach ja, wer Audiamo nicht kennt: Audiamo ist ein Shop für Hörbücher und Hörspiele. Website
Sonntag, 2. Dezember 2018
Lebenszeichen, die letzten Tage...
Im Moment tut sich nicht sonderlich viel. Am Donnerstagabend waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, den ersten Punsch getrunken und so ein bisschen herum gebummelt.
Vom Freitag gibts nichts Besonderes zu berichten. Gestern am Samstag haben wir uns am Nachmittag mit Freunden getroffen, eine nette, kleine Truppe. Einer hatte seinen Hund dabei. Philipp und ich sind Tiermagnete, also der Hund ist immer wieder zu uns hin. Ein ganz gutmütiger Berner Sennenhund, bzw. eine Hündin, total brav.
Heute am 1. Adventsonntag waren wir nur kurz draußen spazieren und beim Baum. Dann wieder in der Wohnung hat Philipp eine Räucherung gemacht, also in eine schöne Schale mit Sand ein Stück Räucherkohle getan, diese angezündet und dann ein paar Körnchen Räuchermischung draufgetan. Der Geruch sorgte für eine feierliche Atmosphäre. mit der Schale ging er dann durch die Räume. Beim Weihnachtsmarkt gibt es auch einen Stand mit allerlei Weihrauchsorten und Räuchermischungen. Da werden wir sicher demnächst noch etwas einkaufen.
Soweit ein Lebenszeichen am 1. Adventsonntag.
PS.: Ich möchte bei dieser Gelegenheit nochmals an den Texte-Adventkalender erinnern.
Vom Freitag gibts nichts Besonderes zu berichten. Gestern am Samstag haben wir uns am Nachmittag mit Freunden getroffen, eine nette, kleine Truppe. Einer hatte seinen Hund dabei. Philipp und ich sind Tiermagnete, also der Hund ist immer wieder zu uns hin. Ein ganz gutmütiger Berner Sennenhund, bzw. eine Hündin, total brav.
Heute am 1. Adventsonntag waren wir nur kurz draußen spazieren und beim Baum. Dann wieder in der Wohnung hat Philipp eine Räucherung gemacht, also in eine schöne Schale mit Sand ein Stück Räucherkohle getan, diese angezündet und dann ein paar Körnchen Räuchermischung draufgetan. Der Geruch sorgte für eine feierliche Atmosphäre. mit der Schale ging er dann durch die Räume. Beim Weihnachtsmarkt gibt es auch einen Stand mit allerlei Weihrauchsorten und Räuchermischungen. Da werden wir sicher demnächst noch etwas einkaufen.
Soweit ein Lebenszeichen am 1. Adventsonntag.
PS.: Ich möchte bei dieser Gelegenheit nochmals an den Texte-Adventkalender erinnern.
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