Sonntag, 10. Februar 2019

Ausmisten, Sammelleidenschaft, Wochenende, „Gelendewagen“ und Musik

Am Freitag habe ich die Zeit damit verbracht, etwas auszumisten. Ich bin ja eine „alte“ Plüschtier- und Puppensammlerin. Ich wollte mal aussortieren, was mir noch wichtig ist, und was nicht. Der Grund, warum ich aufräumen und ausmisten wollte war/ist, ich habe ein ganz bestimmtes Stofftier gesucht, dass ich schon sehr lange vermisst habe. Dieses Stofftier ist so wichtig, dass ich eben beschlossen habe, die Geschichte dazu in einen Extra-Eintrag zu schreiben, erstmal hier zum Thema Wochenende.
Ja, wieder ist das Wochenende fast um, ein sehr gemütliches, ruhiges Wochenende, wobei wir am Samstag bei schönstem Winterwetter einkaufen waren, z.b benötigten wir dringend Katzenstreu. Wir hatten unseren Trolley, bzw. Treppensteiger mit. Das ist ein Gestell mit Reifen, auf dem eine große Einkaufstasche befestigt ist. Treppensteiger deshalb, weil man die Einkäufe nicht über die Stiegen tragen muss, sondern man kann es die Stufen hinter sich hinaufziehen. Gestern meinte ich so zum Spass zum Philipp: „Heute fahren wir wieder den Gelendewagen aus.“ Er: „Wieso?“ Ich: „Naja, ich finde, so ein Treppensteiger ist wahrlich ein Gelendewagen unter den Trolleys.“ ;-) Das Ding, der „Gelendewagen“ war zwar schweineteuer, aber aus dem Alltag ist er nicht mehr wegzudenken, vor allem bei großen, schweren Einkäufen.
Am Samstagabend hörten wir uns die Mailbox in Radio Kärnten an. An diesem Abend in dieser Sendung können sich die Hörer Musik wünschen. Unter anderem wünschte sich jemand ein Lied von Friedrich Schütter. Ich mag den total! Seine Texte sind so tiefsinnig und poetisch. Dieses Lied wurde gespielt:

Und weils so schön ist, hier noch eins:
Der Sonntag war mit 6 Grad in Klagenfurt recht mild, wenn auch nicht mehr so sonnig wie am Samstag. Darum zogen wir es vor, heute zu Hause zu bleiben.
Soweit ein Eintrag zum Wochenende. Spätestens morgen im Laufe des Tages gibts dann die Geschichte über das oben erwähnte, besondere Stofftier.

Freitag, 8. Februar 2019

Mehrfach beseelt...

Gestern meinte eine Bekannte zu mir, sie glaubt, oder bzw. hat das Gefühl, dass ich, also mein Körper von mehreren Seelen bewohnt werde/wird. Ich fragte, wie sie darauf kommt und sie meinte nur, sie könne es in Worten nicht wirklich beschreiben, es ist so ein Gefühl.
Ich bin verwirrt. War ich doch schließlich immer der Meinung, jeder Mensch hat nur eine einzige Seele. Oder irre ich mich? - Mag sein, keine Ahnung.
Okay, das jeder Mensch bestimmte Seelenanteile hat, weiß ich aus dem Schamanismus. Ein Schamane/eine Schamanin kann eine Seelenrückholung durchführen, soweit weiß ich bescheid. Aber das ein einziger Mensch von mehreren Seelen bewohnt, also mehrfach beseelt sein kann, ist mir neu.

Andererseits glaube ich, dass in mir der Anteil eines Naturwesens, einer Fee ist. Ich kann jedoch nicht sagen, ob es "nur" ein Seelenanteil ist, oder gar wirklich eine Feenseele. Über die Fee in mir habe ich sogar mal ein Gedicht geschrieben. Die Fee in mir - Gedicht.

Donnerstag, 7. Februar 2019

Wie mich die Natur heute bereits inspiriert hat...

Draußen trällerte fröhlich eine Meise ihr Morgenlied. Sofort war ich inspiriert und es entstand ein Spruch mit dem Titel: Inspiration Natur Spruch das Morgenlied der Meise.

ausführlich gebloggt 06.02.2019 Seelennacktheit und kein Worthülsentyp

Schon wieder Wochenmitte. Hatte heute meine Psychotherapie-Einheit, nächste Woche aber wieder ganz normal am Dienstag.
Ansonsten gibt es gar nicht so viel zu berichten. Heute nach längerer Zeit wieder einmal einen Eintrag in den Katzenblog geschrieben, zum Thema Katzen und Saugmonster äh... ich meine natürlich Staubsauger. ;-)
Ich wollte eigentlich darüber nichts mehr schreiben, aber die Enttäuschung und Aufregung von letzter Woche setzt mir immer noch zu. Ich habe gedacht, ich könnte es leichter wegstecken, leichter damit abschließen, aber dem ist nicht so. Ohne jammern zu wollen, aber ich kann es nicht leugnen, dass ich in meinem Leben schon so oft von anderen Menschen enttäuscht worden bin, und jede „Wunde“, die neu dazu kommt, braucht, so scheint es, länger, um abzuheilen. Da entschuldigt man sich, gesteht Fehler ein, und wird trotzdem noch, im übertragenen Sinne, mit Füßen getreten. Nein, ich will wirklich nicht jammern. Ich will aber auch nicht das Negative, was da ist, verdrängen. Ich habe oft genug, Jahre lang Theater gespielt, die Seelenmaskerade aufgesetzt, sodass nach außen hin alles in Ordnung schien, und wirklich nur wenige wussten, wie es mir wirklich geht. Und wo hat dieses Seelenmaskentheater geendet? Im Nervenzusammenbruch und Burnout. Ich habe Jahrelang in einem Job „funktioniert“, alle Warnhinweise von Körper und Seele verdrängt, ignoriert, immer schön brav meine Maske aufgesetzt, um es immer allen recht zu machen.
Und bei dieser ehemaligen Freundin war in gewisser Weise wieder das Selbe. Habe versucht, ihr bestmöglich zu helfen, bis ich mich wieder nur ausgenutzt gefühlt habe und aus Erschöpfung und Überforderung mit der Situation einfach den Kontakt abgebrochen habe.
Während ich diese Zeilen schreibe, kommen mir die Tränen. Ja, auch das musste und bzw. durfte ich wieder lernen, Tränen zu zulassen, nachdem mir seitens der Eltern immer eingetrichtert wurde: „Weinen tun nur Babys und Kleinkinder“.
Es fühlt sich immer noch so nackt und ungewohnt an, mir meine wahren Gefühle einzugestehen, sie einfach da sein zu lassen, ohne schnell wieder eine Maske drüber zu ziehen.
Meine Seele schickt mir ein Bild in den Kopf. Ich stehe in einer Gardarobe da, vollkommen nackt, im Raum noch viele andere Leute. Dieses Bild, könnte ich es malen, würde den Titel „Seelennacktheit“ bekommen. Die anderen Leute im Raum, in dieser Gardarobe, auf diesem Bild „Seelennacktheit“ symbolisieren alljene, die das alles lesen, was ich mir, mal mehr, mal weniger von der Seele schreibe. Um eines vorweg klar zu stellen: Natürlich würde ich niemals meinen physischen Körper nackt vor anderen, fremden Menschen zeigen. Diese Nacktheit ist rein symbolisch und bezieht sich auf meine Seele.
Ja und warum teile ich das eigentlich alles? Ganz einfach. Weil es da draußen vielleicht noch viele andere Menschen gibt, die ungefähr gleiche Erfahrungen gemacht haben, wie ich. Es hilft mir, alles öffentlich aufzuschreiben, mit dem Wissen, oder der Intention, das dies, was ich schreibe vielleicht jemand anderem eine Hilfe oder Inspiration sein kann. Wenn nicht jetzt, dann vielleicht später. Und ich bin nicht der Typ Mensch, der oberflächlich einfach ein paar Zeilen „hinknallt“, ich bin kein Worthülsentyp.
Puh wieder so viel geschrieben. Es gibt Tage und/oder bzw. Nächte, da fließt es einfach, da fließen die Wörter und Sätze einfach aus mir heraus. Es ist ein Fluss der Autentzität (schwieriges Wort man möge es mir entschuldigen wenn es falsch geschrieben ist), und ein Fluss des Verarbeitens und Bereinigens von allem, was mich so beschäftigt. Da ist sie auch wieder, die Seelennacktheit. Ganz nackt gebe ich mich dem Wasser dieses Flusses hin. Wasser natürlich nur im symbolischen, übertragenen Sinne. Gerade nämlich noch ein inneres Bild gehabt, wie ich im Wasser bin und mich von der Strömung tragen, und von Wellen umspülen lasse.
Der Fluss des Lebens, ich weiß nicht, wohin er mich noch trägt. In jedem Fall freue ich mich, wenn ich anderen Menschen durch mein Geschriebenes etwas mitgeben kann, damit beziehe ich natürlich auch meine Gedichte mit ein, nicht nur diesesLebenstagebuch. Und selbst, wenn jemand nur zum Zeitvertreib hier mitliest, egal, alles hat irgendwie seinen Sinn.
Wer weiß, ob jemand überhaupt die Zeit findet, meine, doch manchmal sehr langen und anspruchsvollen Beiträge durchzulesen. Aber diese Gedanken nur am Rande.
Und am Ende bin ich selbst immer erstaunt und fasziniert, wieviel da wieder zusammengekommen ist. Das Schreiben ist, neben der Psychotherapie immer noch die beste Therapie für mich.
Ach ja und zum Schluss noch, bevor ich vergesse, der Link zum neuen Katzenblogeintrag.

Mittwoch, 6. Februar 2019

Inneres Zwiegespräch mit meinem Engel und was daraus geworden ist

Des Nachts, wenn alles still ist, schreibt es sich wiedermal am Besten.
Aus einem inneren Zwiegespräch mit meinem Schutzengel ist eine kleine Geschichte entstanden. Mich beschäftigte die Frage: Wie umarmt man einen Engel?
So erstmal genug für den Moment. Ich werde jetzt mit einem Lächeln im Gesicht und einem warmen Gefühl im Herzen ins Bett und ins Traumland verschwinden. :-)

Dienstag, 5. Februar 2019

Voll zerkratzt und zugepflastert

In diesem Eintrag geht es um schmerzhafte Liebesbekundungen, denn Kater Blacky krallt sich, wenn er bei mir kuschelt so richtig fest. In der Schulter- und Brustgegend hat er mir heute wiedermal gezeigt, wie scharf seine Krallen sind. Selbst das Pyjama-Oberteil mildert die spitzen Krallen nicht ab. Natürlich meint der Süße es nicht böse, und die kleinen Kratzer wären eigentlich nicht der Rede wert, wenn sie nicht so weh tun würden. Also Ringelblumensalbe drauf und so gut es halt geht Pflaster draufgeklebt, damit die Kratzspuren wenigstens ein Bisschen Chance haben, abzuheilen, denn bei der nächsten Kuschelatacke geht das Festkrallen von neuem los. Also im Moment binn ich, im Wahrsten Sinne des Wortes voll zerkratzt und zugepflastert. ;-)

Sonntag, 3. Februar 2019

Samstag, 2. Februar 2019

Das Altehrwürdige Landhaus

Gestern waren wir wie erwähnt, im Gasthaus im Landhaushof. Ich wollte heute mehr über die Geschichte des Klagenfurter Landhauses wissen, und fand diesen Artikel: Landhaus Klagenfurt (Wikipedia) Ist für den Ein oder anderen vielleicht auch interessant zum Lesen. Wer Klagenfurt besucht, sollte auf jeden Fall dem Gasthaus im Landhaushof einen Besuch abstatten, dazu meine 100%ige Empfehlung. Gutbürgerliche Küche trifft auf angenehmes Ambiente, mit freundlicher Bedienung.

Restaurant-Impressionen von gestern

Gestern hatten wir einen netten Abend. Beinahe hätte uns aber diesmal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn es hat richtigen Eisregen gegeben, es war, Verzeihung den Ausdruck, saurutschig. Wir wollten ja eigentlich zur Busstation gehen, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren, aber bevor es einen von uns, oder uns beide auf dem eisigen Boden hinschmeißt, sind wir besser mit dem Taxi gefahren, es war einfach zu gefährlich.
Es war wie immer ein gemütliches Ambiente, und Philipp hat nach dem Essen ein Foto gemacht, sozusagen als Restaurant-Impressionen. Ich hatte meinen Lieblingspullover mit dem Herzmuster an..

Und was gab es eigentlich zu feiern? Philipp bekam gestern die Mitteilung, dass alle Altlasten getilgt sind, das bedeutet Schuldenfreiheit, die Eigentumswohnung gehört jetzt auch ganz ihm. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist? ;-) Es war, im wahrsten Sinne des Wortes ein Freudenfest! :-)

Freitag, 1. Februar 2019

Geheimnistuerei

Poah, ich bin so aufgeregt! Vorhin rief mich Philipp an. Er: „Schatz, wohin willst Du heut Abend?“ Ich: „Ähm, wieso?“ Er: „Naja, wir gehen heute essen. Ich: „Okay, und zu welchem Anlass?“ Er: „Es gibt was zu feiern. Mehr verrate ich noch nicht.“
Äh ja seltsam, diese Geheimnistuerei. Was könnte das wohl sein? - Verheiratet sind wir bereits, also ist ein Heiratsantrag schon mal definitiv ausgeschlossen. ;-)
Aber was es auch immer heute zu feiern gibt, ich habe mir gewünscht, in das Restaurant zu gehen, in welchem wir die Hochzeitstafel hatten, ins Restaurant im Landhaushof.
Eigentlich wollten wir im Mai, ende Mai unseren 5. Hochzeitstag dort feiern, hatten auch schon reserviert, aber an diesem 29. Mai 2018 war so schlechtes Wetter, es schüttete wie aus Kübeln, da haben wir gesagt nein, nix is mit essen gehen, wir lassen uns was vom Lieferdienst bringen. Hat auch gepasst, und wir sind trocken geblieben. :-) Zum Glück konnten wir die Tischreservierung kurzfristig noch stornieren.
Ich kann es kaum erwarten, bis Philipp endlich von der Arbeit kommt, um zu erfahren, was los ist, was es zu feiern gibt.